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Leben und Arbeiten im HPZ:

 

Das HPZ ist eine Bildungseinrichtung für SchülerInnen mit schweren, oft mehrfachen Behinderungen. Die Einrichtung ist ein lebendiger Einspruch gegen die in Russland häufig vertretene These, „unsere“ Kinder seien nicht förderfähig und benötigen keine Bildung. Es geht uns um Selbstverwirklichung im Prozess der sozialen Integration. Der Unterricht und die Erziehung  hängen nicht davon ab, wie die sprachlichen und intellektuellen Fähigkeiten eines Menschen entwickelt sind. Einen bedeutenden Teil der Gesamtentwicklung bildet die Förderung der kommunikativen Fähigkeiten. SchülerInnen bekommen die Möglichkeit, ihre Bedürfnisse und Gefühle zum  Ausdruck zu bringen, Kontakt mit anderen zu knüpfen. Gemeinschaft und Geborgenheit zu erfahren. Im HPZ wird auch Unterricht erteilt. Aber dieser Unterricht richtet sich hauptsächlich nicht nach traditionellen Fächern, sondern hat zum Ziel, die Entfaltung der Persönlichkeit aller SchülerInnen zu fördern, deren Selbständigkeit und Selbstverwirklichung.
Der Unterricht ist handlungsorientiert. Er bezieht sich auf alltägliche Lebensbereiche, auf die Notwendigkeit, sich selbst zu versorgen, mit anderen in Kontakt zu treten, sich im Raum zu orientieren, Zeit zu erleben, zu essen, sich zu reinigen. Begleitet wird der Unterricht von vielfältigen therapeutischen Angeboten, der Krankengymnastik, der Logopädie, u.a.m.
 
Stets geht es um die Freude am Geschaffensein; damit erzählt das HPZ jeden Tag von der Menschenfreundlichkeit Gottes und der Würde jedes Menschen, die nicht von seinen Leistungen nach den Maßstäben der Welt abhängen.


 

 
  


 
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